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Verein Lichen Sclerosus

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Letztes Update: 17. September 2020


Aufklärungsarbeit zu Gunsten der Früherkennung und richtigen Therapie von LS

 

Unser Verein setzt sich seit der Gründung im 2013 unermüdlich mit breiter Aufklärungsarbeit dafür ein, dass Betroffene künftig früher diagnostiziert und adäquat behandelt werden. Praktisch täglich arbeiten wir an unserem erklärten Ziel, die unbekannte und doch so weit verbreitete Krankheit Lichen Sclerosus bekannter zu machen. Sie in der Öffentlichkeit, in der Presse und auch in Ärztekreisen zu thematisieren. LS langfristig zu enttabuisieren.

Unser Portrait gibt komprimiert Auskunft über die Entwicklung des Vereins seit der Gründung im Jahr 2013 und zeigt auf, warum es unseren Verein und die weitere breite Aufklärung so dringend braucht. Vereinsportrait 2020 (PDF)


Infomationsstand an Ärztekongressen

 

Seit 2014 sind wir vertreten mit einem Informationsstand an diversen Ärztekongressen der Fachbereiche Gynäkologie, Dermatologie, Urologie und Pädiatrie. Wir sprechen die Ärzte an auf die Krankheit. Einige kennen sie, andere gar nicht, wiederum andere nur wenig. Einige kennen die Behandlungsleitlinien, andere behandeln eher "abenteurlich". Unser Ziel ist, dass immer mehr Ärzte mit dem Thema LS in Berührung kommen, sich für das Thema zu interessieren beginnen und sich auch mit der richtigen Behandlung auseinander setzen und sie entsprechend verschreiben. Wir bitten die Ärzte stets darum, LS-Patienten auf unsere Website aufmerksam zu machen. Nicht um möglichst viele Mitglieder zu generieren, sondern um möglichst vielen Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich auf unseren Seiten umfassend zu informieren, sehr viele Informationen sind öffentlich und ohne Mitgliedschaft downloadbar. Denn viel Wissen um die Krankheit hilft, sich zu recht zu finden, die Diagnose zu verarbeiten. Wir verstehen dieses Angebot des Vereins durchaus auch als Unterstützung der Ärzteschaft, welche in der Sprechstunde selten viel Zeit hat, die vielen Fragen, die sich Betroffenen stellen, zu beantworten. Dass unsere Aufklärung und unsere Angebot zur Unterstützung von Betroffenen von ausgewiesenen LS Experten geschätzt wird, geht aus mittlerweile aus einigen Fachartikeln hervor (siehe unter "LS-Fachartikel und Presseberichte").

Im Jahr 2019 waren wir an rund 30 Kongressen aktiv, in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich, sehen Sie die Unterlasche links für weitere Details.


Pressearbeit

Mit Harnäckigkeit ist es uns gelungen, einige Artikel über LS in der Presse und beim Fernsehen zu initiieren, diese sind aufgeschaltet unter "LS-Fachartikel und Presseberichte" resp. "Videos und Fernsehberichte zu LS". Jede Berichterstattung bringt Steine ins Rollen, schon viele Betroffene haben durch das Lesen der Artikel oder dank einem Fernsehbericht erstmals von LS gehört und ihre Sypmtome wiedererkannt. Nicht wenige konnten dadurch zur Diagnose gelangen. Eine Diagnose, die sicher unschön zu haben ist, aber die einem ermöglicht, gegen die Beschwerden etwas zu tun, schmerz- und sypmtomfrei zu werden, wieder klar denken zu können.

Mithilfe bei der Pressearbeit

Sie können uns unterstützen dabei, die Informationen zu Lichen Sclerosus weiter zu tragen, z.B. indem Sie die Redaktionen von Frauenzeitschriften und Männermagazinen, Apothekenzeitschriften und weiterer Printorgane motivieren, über LS und den Verein zu berichten. Dank Aufklärung können Betroffene, die die Diagnose noch nicht haben, ihre Symptome vielleicht besser einordnen, sich einlesen, ihren Arzt auf das Thema und die Möglichkeit einer LS-Diagnose ansprechen. Wenn Sie solche Kontakte mit Redaktionen herstellen können, melden Sie sich bitte unbedingt bei unserer Geschäftsstelle unter office@lichensclerosus.ch, damit wir ein Auge darauf halten können, was genau geschrieben wird.

Mit weiteren Berichten in der Presse können wir langfristig verhindern, dass es vielen Frauen, Männern und Kindern gleich geht wie vielen Betroffenen heutzutage, die lange falsch oder gar nicht behandelt wurden und eine Odyssee von Arztbesuchen hinter sich und damit viel wertvolle Zeit verloren haben.


Aufklärung in Apotheken / Drogerien

sehen Sie die Unterlasche links


Öffentliche Vorträge und Informationsstände

sehen Sie die Unterlasche links


Aktives Mitwirken bei der Aufklärungsarbeit im privaten Kreis

 

Wir danken allen, die sich auf irgendeine Weise engagieren und mithelfen unsere Aufklärungsarbeit noch weiter zu bringen, auch in Deutschland, in Österreich, in Frankreich, in Italien und anderswo in Europa.

Aufklärung im Privaten

Hier können Sie einen kleinen, unverfänglichen und selbsterklärenden „Diskret-Flyer“ herunterladen, den man „streuen“ könnte im eigenen Umfeld (ohne sich outen zu müssen, falls Sie selber betroffen sind). Vielleicht erreichen Sie mit solchen Aktionen im Kleinen nicht zuletzt Betroffene, die noch nicht wissen, an was sie leiden, oder die noch falsch behandelt werden und die dank dem Flyer auf die richtige Spur kommen.

Diskretflyer Deutschland  (Download pdf)

Diskretflyer Österreich (Download pdf)

Diskretflyer Schweiz (Download pdf)

Diskretflyer en français (Download pdf)

Diskretflyer in portugiesisch (Download_pdf)

Diskretflyer in dänisch (Dowload_pdf)

Diskretflyer in mazedonisch (Download_pdf)


Danke für Ihr Mitwirken bei der Aufklärung zu Gunsten der besseren Früherkennung der Krankheit Lichen Sclerosus

 

Jede Hilfe ist wertvoll und sei sie auch noch so klein!

"Ein Kolibri erwachte im Wald – und der Wald brannte. Sofort flog er zum Meer nahm drei Tropfen Wasser in seinen kleinen Mund und flog zurück zum brennenden Wald und liess seine Tropfen auf das Feuer fallen. Alle grossen Vögel lachten ihn aus. „Spinnst Du? Das nützt doch nichts!“
Der Kolibri liess sich nicht beirren und auf seinem zweiten Flug zum Meer rief er den höhnenden Vögeln zu:
„Ich mache was ich kann.“ Die Vögel stutzten, schauten dem unermüdlichen Kolibri bei seinen Hin- und Rückflügen zu – und gesellten sich zu ihm.
Sie wurden immer mehr, Tausende Vögel in allen Farben und Grössen flogen vom brennenden Wald zum Meer und zurück. Alle machten was sie konnten. Und der Brand wurde gelöscht."


Südamerikanisches Volksmärchen